Eilantrag: Entsiegelung entlang der L3001 als Klimaanpassungsmaßnahme

21.09.2022

Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Dietzenbach bitten wir
in öffentlicher Sitzung wie folgt zu beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, einen Antrag zum Bundesprogramm: „Anpassung urbaner Räume an den
Klimawandel“ zu stellen. Inhalt des Antrages soll die möglichst umfassende Entsiegelung entlang der
L3001, sowie deren Seitenstraßen sein. Mögliche Inhalte können eine Rigolen-Entwässerung
(Schwammstadt), Baum- sowie nachhaltige Bepflanzungen sein um bestehende Grün- und Freiräume
besser zu vernetzten. Entsprechende Haushaltsmittel sind in die Haushalte 2023, 2024, 2025
einzustellen.

Begründung:
Aktuell besteht für Städte und Gemeinden die Möglichkeit bis zum 15. Oktober 2022 Projekte zur
Klimaanpassung beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einzureichen. Ziel des
Programms, in dem der Bund entsprechende Mittel in den Jahren 2022 bis 2025 zur Verfügung stellt,
ist es die Kommunen zu unterstützen, dass es ihnen möglich wird, sich den Folgen des Klimawandels
(extreme Wetterereignisse, langanhaltende Trockenphasen etc.) anzupassen oder zumindest
resilienter zu werden.

Es ist festgelegt, dass die zu beantragenden Fördersumme mindestens 1 Millionen Euro beträgt. Sinn
und Zweck ist es, damit Projekte mit besonders hohem Innovationspotenzial und einem überdurch-
schnittlichen Investitionsvolumen zu fördern. Es werden bis zu 85 Prozent der zuwendungsfähigen
Gesamtausgaben übernommen.

Es sollen Projekte gefördert werden, die gute Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel darstellen.
Dabei kann sowohl in Vegetation als auch Bauten investiert werden.
Für die Kreisstadt Dietzenbach bedeutet dies, dass große versiegelte Flächen, die bei weiten Teilen
der Bevölkerung Anstoß finden, eine vitale Begrünung erfahren können und nachhaltig, neben der
Fähigkeit Wasser aufzunehmen, zu einem besseren Stadtklima führen.


Edeltraud Chawla
-Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-


Ahmed Idrees
-Fraktionsvorsitzender SPD-


Ivana Medvidovic und Mehmet Basmara
-Fraktionsvorsitzende DIE LINKE-

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