Pakt für den Nachmittag: Größtes Ganztagsschulprogramm in der Geschichte Hessens

„Der Pakt für den Nachmittag ist das größte Ganztagsschulprogramm für die Grundschulen in der Geschichte Hessens“, erklärt Daniel May, Bildungspolitiker der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, aus Anlass einer Debatte zu diesem Thema im Plenum des Hessischen Landtages. „Der Pakt für den Nachmittag verbindet die Kräfte der Kommunen, die gesetzlich für die Hortbetreuung zuständig sind, mit den Landesmitteln aus dem Ganztagsausbau. Da wir diese Mittel erheblich gesteigert haben, erreichen wir ein nie dagewesenes Tempo im Ganztagsausbau.“

„Noch nie gab es Schuljahr für Schuljahr so viele zusätzliche Lehrerstellen für ganztägig arbeitende Schulen. In dieser Wahlperiode haben wir dafür bereits knapp 600 Stellen zusätzlich geschaffen. Die Angebote bringen mehr Zeit zur individuellen Förderung und helfen Eltern, Familie und Beruf leichter zu vereinbaren. Dabei setzen wir sowohl beim Ausbau der rhythmisierten Ganztagsschulen als auch im Pakt für den Nachmittag darauf, dass die Schulgemeinden vor Ort am besten wissen, was das richtige Konzept für sie ist. Wir setzen auf die Klugheit der Lehrerinnen und Lehrer und der Eltern – nicht auf Dekrete aus Wiesbaden.“

„Bisher standen Eltern bei der Einschulung ihrer Kinder häufig vor einem Betreuungsproblem, weil es im Bereich der Grundschulen zu wenige Angebote gab“, erläutert May. „Deshalb haben wir mit der CDU die Idee der Bildungs- und Betreuungsgarantie von 7.30 bis 17 Uhr aus dem GRÜNEN Wahlprogramm als Pakt für den Nachmittag umgesetzt. Zum Schuljahr 2017/18 sind schon zwei Drittel aller Schulträger und 168 Schulen dabei – und die Teilnahmequoten zeigen, dass den Eltern das Angebot hoch willkommen ist.“

„Potenzielle Teilnehmer am Pakt für den Nachmittag müssen einen ambitionierten Kriterienkatalog erfüllen. Da geht es um Rhythmisierung des Ganztagsangebotes, um die Partizipation von Eltern und Schülern, um Kooperationen mit außerschulischen Lernpartnern und vieles mehr. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, für alle Eltern, Schülerinnen und Schüler, die dies wünschen, ein verlässliches Ganztagsangebot zu schaffen. Wir sind sicher, dass sich auf diesem Weg zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit viele Grundschulen anschließen.“

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