Grüne Land: Terminal 3 – Hessens GRÜNE kritisieren Fraport-Entscheidung 

Die hessischen GRÜNEN kritisieren die Entscheidung der Fraport AG zum Bau eines dritten Terminals am Frankfurter Flughafen. „Die von Verkehrsminister Al-Wazir vorgestellten Gutachten haben aus unserer Sicht verträglichere Alternativen zum Neubau aufgezeigt. Es ist enttäuschend, dass Fraport diese Möglichkeiten nicht nutzt“, erklären die Landesvorsitzenden Daniela Wagner und Kai Klose.

„Der Bau des Terminals 3 ist nicht das, was wir politisch gewollt haben; wir GRÜNE konnten ihn aufgrund früher getroffener Entscheidungen leider nicht verhindern und halten ihn weiter für falsch – übrigens gerade auch angesichts der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten, in denen sich die Luftfahrtbranche befindet“, so die Vorsitzenden weiter. „Völlig unglaubwürdig ist allerdings das Schmierenstück, das die SPD derzeit mit verteilten Rollen aufführt. Wäre die hessische SPD in ihrem Programm und ihrem Handeln so kritisch gegenüber dem Flughafen, wie Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann es in seinen Sprüchen ist, könnte die Flughafenpolitik in Hessen seit Jahren eine völlig andere sein. Aber die SPD war, ist und bleibt eine Ausbaupartei.

Ebenso unglaubwürdig wie Feldmanns Aussagen sei die Kritik von Landeschef Schäfer-Gümbel an der von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Bedarfsprüfung. „Im September 2013 haben der damalige Spitzenkandidat und sein Schatten-Verkehrsminister Günter Rudolph selbst gefordert, so wörtlich, ‚alle Maßnahmen zum Bau des Terminals 3 auf der Grundlage neuer Gutachten zu überprüfen‘. Warum eine solche Überprüfung nun falsch gewesen sein soll, nur weil die Akteure anders heißen, versteht niemand.“

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